Ein kleiner Einblick in meine Welt ...
14. Oktober 2012
Dieses Wochenende hatte ich meinen kleinen Engel bei mir und sie durfte einen Wunsch äußern ... wie der Name schon verrät entschied sie sich für den Wildpark und da Pit direkt auf dem Weg von uns aus wohnt haben wir ihn gleich dort mitgenommen.
Das Wetter war ja nun doch etwas diesig und wir hatten gehofft das nicht so viel los ist, nur werden solche Gedanken meist sofort bestraft:
Der Parkplatz ist voll, überall Menschenmengen und Werbestände - kein gutes Ohmen.
Egal, erst einmal rein und schauen wo es ein wenig Ruhe gibt.
So simpel schaut der Eingang aus:
Wir sind natürlich nicht weit gekommen, *lach* - die Kleine entdeckte den Spielplatz wieder und ich musste mit Pit gleich zum Anfang meinen obligatorischen Cappuccino und er seinen Kaffee genießen.
Meine Kleine hatte Ihren Spaß und machte den ganzen Platz unsicher. Das tollste Bild verewige ich gerne als kommendes Bild. Auch wenn es nicht das ist was ich sonst so zustande bringe, aber letztendlich soll sie ja ihren Spaß haben und nicht ich meine Motive.
Ganze 20 Minuten später sind wir dann doch weiter gekommen und Laura wollte unbedingt ihre gesammelten Kastanien an die Wildschweine verfüttern. Also auf in deren Richtung und ... fast hätte ich Pit's gutes Auge vergessen.
Wir machen kurz halt am kleinen See gegenüber der Wildparkgaststätte und dürfen eine ganze Familie Bisamratten beobachten.
Es folgt ein Panorama des See's von Pit als erstes Panorama.
Die nächsten zwei Bilder sind meine zwei versuchten Panoramen des See's.
Auf den folgenden ein paar Impressionen die ich einfangen konnte als ich am Ufer die Bisam's geshootet hatte:
Für meinen kleinen Engel ist das alles sehr interessant ... am Anfang,
dann kommt jedoch ein Spruch:
"Wie geil ... Schlamm ...ohh, ein Baum ... und da Krabbeltiere ..."
^^ Ich und Pit müssen drüber lachen, nur muss ich nun auch mein Energiebündel langsam in ihrem Entdeckerdrang einschränken weil Beides nicht wirklich vereinbar ist ...
Natürlich hatte ich nicht wirklich Zeit die Aktion Schlamm auf den Chip zu bannen, dafür war ich und Pit dann einfach zu hektisch ... egal.
Oben sieht man wie ich entspanne und darunter was meine Tochter so treibt.
Weiter geht es zum Schwarzwild, da sie ja ihre Kastanien los werden will.
An einer Stelle darf man da füttern und die Wildschweine wissen das auch:
Toll finde ich wie schnell die Wildschweine durch den Schlamm kommen und mache genau wie Pit so einige Bilder ...
Aber auch andere Motive werden interessant für mein Auge:
Irgendwann sind die Kastanien von Pit und Laura durch die Wildschweine im Schlamm vergraben und wir gehen weiter ... es gibt ja auch noch andere Tiere zu entdecken.
^^ oder was ich so treibe ...
Die ersten Gehege zeigen Waschbären und ich kann mir den Kommentar nicht verkneifen das das gut ist "Die endlich hinter Gitter!!!" zu sehen, *grins* - die Erinnerung an das Zelten am Edersee und die nächtlichen Mundraub-Attacken der Waschbären - einschließlich deren Ellenbogenrammler weil ich mein Weißbrot todesmutig verteidige ... ach-ja ...
Der traurige Blick auf dem zweiten Bild aber ließ mich dann doch etwas bereuen.
Es geht weiter zum Rotwild ... wobei hier der Abenteuerweg leider gesperrt ist - es ist Brunft und auf Tuchfühlung und Streicheleinheiten haben die zu der Zeit wohl eher weniger ... naja, ihr wisst schon.
Interessanter waren da die Gehege der Wildenten ... Pit entdeckte dort einen Reiher und ich eine gute Kandidatin für ein Portrait.
Laura hatte natürlich wieder besonderes Glück:
Eine Spezialführung durch einen Profi.
Erst wird klar gestellt wer das Sagen hat um sie dann an Stellen zu führen wo Laura den Baum nicht mehr sieht ... aber der Baum kann ja nichts dafür, gell?
Aber auch ich habe wieder mehr oder weniger Glück mit meinen Motiven:
Wir sind dann weiter gelaufen und kamen am russischen Teehaus an ... oder besser gesagt ich kam an, denn Pit und Laura waren schon wieder vor Ort.
Laura bekam gleich Mitleid mit einem Dackel der angeleint jammerte warum er allein gelassen wurde ... aber wir konnten dann auch glaubhaft erklären das Laura ihn nicht adoptieren müsse weil man Hunde nicht mit ins Teehaus nehmen darf und dieser doch nur draußen angeleint warten sollte.
Hinter dem Teehaus hat dann Pit ein paar Impressionen mit meiner Kamera gemacht als ich mich auf meinen kleinen Engel eingelassen hatte ... seht selbst wie gut er getroffen hat:
Irgendwann sind wir vom Spielplatz losgekommen und sind Richtung Wisentgehege spaziert ... leider sind alle diese Bilder sehr unscharf und ich ärgere mich ein wenig, weswegen ich hier diese auch nicht einstelle.
(Ich hoffe ihr versteht das ... Guter Ruf und so, *grrr*)
Dafür konnte ich den Fuchs sehr gut in Szene setzten wie man an folgenden Bildern erkennen mag:
Pit wartete natürlich sehr geduldig - kamen doch die Raubvogelvoilieren gleich dahinter ...
... und die haben es fotografisch sehr in sich.
Das Gitter ist ein Problem wenn man versucht frei zu stellen um die Bewohner ablichten zu können, aber mit etwas Glück und einigen Fehlbildern kann man die Begrenzung auch ganz gut in der Unschärfe verschwinden lassen:
Weiter vorn kommt dann das Gehege mit den Kolkraben ... wobei hier ein paar Naturschützer vor ein paar Wochen das Weibchen "in ihre Freiheit" entlassen mussten. Das Männchen fristet seitdem allein seine Einsamkeit und klagt permanent. Ob das Weibchen überlebt hat lässt sich zweifeln, letztendlich haben wir auch freilebende Kolkraben und die verteidigen ihre Reviere "absolut".
Zwischen mir, Pit, meiner Tochter und einigen Besuchern gab es dies bezüglich einige Gespräche und mir stößt die Unvernunft mancher sogenannter Schützer immer noch etwas arg auf ...
Aber weiter im Rundgang ... auch ein Gehege mit einer Sumpfschildkröte ist vorhanden wobei ich dieses Mal das Glück hatte sie in voller Pracht auf den Chip zu bekommen:
Etwas weiter kommen dann die Flußottergehege und ich hatte die Kamera im Richtigen Moment parat:
Und dann war ich auch schneller im entdecken eines Reihers ...
(Wobei ich aber auch zugebe zu wissen das der da immer oben steht.)
Lachen musste ich nur über einen "sehr naiven" Kommentar den ein Kind gegeben hatte als die Mutter den Reiher zeigen wollte:
"Ist der denn da gesund wenn der immer nur reiert Mama?"
...
Nebenan war dann noch eine Wildkatze versteckt und ließ sich von mir aber doch ganz gut ablichten. Das schöne an diesen Katzen ist deren Größe und das sie doch ein wenig an Hauskatzen erinnern ... mal sehen was meine Cherie zuhause zu den Ausbelichtungen sagt wenn sie das Motiv sieht, *gg*.
Dann wollte ich die Ziegen und Böcke fotografisch einfangen, kam aber nicht so recht heran und Pit wollte sich versuchen:
Dumm war natürlich nur der Zeitpunkt wo wir das versuchten, denn es war Fütterungszeit und da liegt deren Interesse eh' nicht am Zaun.
Dafür konnten wir aber daneben auch die größte Katze Europas in ihrem Gehege bei der Nachmittagswäsche beobachten:
Nur um dann festzustellen das mir und der Kleinen die Zeit langsam davon rennt. Bis 17:00 Uhr muß sie wieder bei ihrer Mutter sein und so kommt es hier im Wildpark zu keinen Bildern mehr weil sie nicht nach hause will ...